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Der Raumkomfort (Bauphysik)

Luftfeuchtigkeit und Taupunkt

Wenn nur warme Luft abgekühlt wird, steigt der vorhandene prozentuale Feuchte-gehalt bis zur Sättigungsgrad, und bei weiterer Abkühlung wird die überschüssige Feuchte in Tröpfchenform ausgeschieden. Die Temperaturgrenze, wo dies passiert, nennt man den „Taupunkt“.

In Wohnräumen genügt oft schon eine Abkühlung der Zimmerluft um 7 °C bis 8°C, um den Taupunkt zu erreichen. Dies darf nicht mit Abkühlung durch längeres Lüften verwechselt werden. Kalte Luft enthält ja entsprechend wenig absolute Feuchte. Wenn kalte Luft im Zimmer erwärmt wird, sinkt ihre relative Feuchte, und die Temperaturdifferenz bis zum Taupunkt vergrössert sich (deshalb sollte oft, 5 - 10 Minuten gelüftet werden).

Sobald nun bei Bauteilen mit ungenügender Wärmedämmung die Innenfläche eine Temperatur erreicht, die unterhalb des Taupunktes der Zimmerluft liegt, schlägt sich die ausscheidende Feuchtigkeit hier als Kondenswasser nieder. Anfangs ist dies kaum zu bemerken, da die Feuchtigkeit sofort von Putz und Mauerwerk aufgesaugt wird. Erst bei längerer Einwirkung und Durchfeuchtung wird dies durch Wasser-flecken oder Stockfeuchte sichtbar.

Tauwasser kann natürlich auch im Inneren eines Bauteiles entstehen, besonders dann, wenn es aus mehreren Materialschichten zusammengesetzt ist und die Schicht unzweckmässig hintereinander angeordnet ist.

Bei extrem niedrigen Aussentemperaturen wird unter Umständen auch an richtigen bemessenen Bauteilen eine geringe Tauwasserbildung auftreten, die sich aber durch intensive Lüftung bei gleichzeitiger guter Raumwärme bald wieder verliert. Wenn dagegen in jeder Heizperiode starke Taufeuchtigkeit beobachtet wird, ist der Wärme-dämmwert des betreffenden Bauteils ungenügend. (Besonders betroffen sind Heiz-körpernischen, Innenseiten von Betonfensterstürzen, verringerte Wandstärke usw.) Anhand der beiliegenden Taupunkttabelle in Verbindung mit geeigneten Temperatur- und Feuchtmessgeräten, können die physikalischen Zusammenhänge ermittelt und aufgezeigt werden.

Oben, horizontal, ist die relative Luftfeuchte in Prozenten aufgetragen. Links vertikal, ist die Lufttemperatur aufgeführt. Im Schnittpunkt zwischen horizontal und vertikal, liegt der Taupunkt in °C.

  • Beispiel: Luftfeuchtigkeit 70% r.F. Lufttemperatur 22°C , Taupunkt 16.3 °C
  • Dies bedeutet, dass Raumluft mit einer Temperatur von 22°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70%, bei Abkühlung auf weniger als 16.3°C kondensiert, und sich als Wasser niederschlägt.
  • Bei 85°C r.F. würde die Luft bereits bei Abkühlung auf 19,4 °C kondensieren.
  • Bei 50°C r.F. würde die Luft aber erst bei weniger als 11,1 °C kondensieren.

Dies zeigt, dass der Taupunkt der Luft abhängig ist vom Feuchtigkeitsgehalt und von der Abkühlung. Oftmals hängt es von einem mal mehr Lüften ab, ob die Luft konden-siert oder nicht.

Beträgt die Temperatur der Luft z.B. 22°C und die relative Luftfeuchtigkeit 70%, so wird diese Luft (zum Beispiel in einem Wohnzimmer gemessen) kondensieren, wenn sie irgendwo auf weniger als 16.3°C abgekühlt wird.

Dies passiert nun nicht unbedingt in dem Raum, in dem 22°C Raumtemperatur ge-messen wurde, sondern z.B. im Schlafzimmer, welches ungeheizt ist und in das die Luft des Wohnzimmers, z.B. durch offenlassen der Türen gelangt. Entscheidend ist dabei die Wandtemperatur. Liegt die Wandtemperatur unterhalb des Taupunktes der Zimmerluft, kondensiert die Luft auf der Wand.

Dies geschieht vorzugsweise an Aussenwänden und an Decken, vor allen Dingen in den Ecken, denn dort steht der relativ kleinen Innenfläche eine grosse Aussenfläche, über die Kälte eindringt, gegenüber. Dazu kommt der naturgemäss ungünstige Luft-Austausch an diesen Stellen.

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